Nachtwächter stimmten auf Weihnachtsfest ein

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Viele sagen an den verschiedenen Stationen mit.
Es ist für die Belecker ein sehr schöne Tradition, dass die Nachtwächterzunft mit ihrem Zunftmeister Karl-Hans Vahle schon seit fast 30 Jahren immer am Vorabend des Heiligabend an verschiedenen Station in Belecke Weihnachtslieder singen. Viele Belecker sind sich einig: „Nachtwächtersingen gehört einfach zum Weihnachtsfest dazu und macht uns Freude!“

 

Begonnen hatte alles nur wenige Jahre nach der Gründung der Nachtwächterzunft im Jahr 1988. Zunächst sangen die Nachtwächter in der Belecker Altstadt an verschiedenen Straßenpunkten ihre Weihnachtslieder und viele Besucher hörten ihnen zu oder sangen mit. Doch im Laufe der Jahre lies das Interesse etwas nach und dann galt es, neue Ideen umzusetzen. Schnell einigte man sich und wollte alle Belecker am Weihnachtssingen teilhaben. Heute singen die Nachtwächter an sieben verschiedenen Straßenkreuzungen im Stadtgebiet und die Bewohner haben sich schon auf das Singen eingerichtet, es gehört mittlerweile zum festen Bestandteil eines jeden Weihnachtsfestes. Für die Initiatoren ist es immer wieder schön, wenn Nachbarn, Freunde, Gäste und Familien zu den Stationen kommen, wenn sie zusammen mit dem Bläserensemble der Musikvereinigung singen und Gedichte vortragen. Mitsingen ist besonders gewünscht.

 

Eine Besonderheit hatte das diesjährige Nachtwächtersingen. Nach dem Friedenlichtgottesdienst mit Pastor Ralf Hubert Bronstert in der Propsteikirche zündeten die Pfadfinder mit dem Friedenslicht aus Betlehem die Laternen der Nachtwächter an. Gleichzeitig boten sie den Kirchenbesucher Glühwein und Kinderpunsch an. Auch hier sangen die Nachtwächter zur Freude der Gläubigen einige Weihnachtslieder.

Alle Besucher, die Nachtwächter und das Blechbläserensemble des Weihnachtssingen sind sich einig: Das Nachtwächtersingen hat sich etabliert und es gehört einfach zum Weihnachtsfest.

Fotos und Text: Michael Sprenger