Familientag bei Infineon – über 3000 Besucher waren der Einladung gefolgt.

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„In einem Abstand von fünf bis sechs Jahren laden wir die Familien unserer Mitarbeiter zu einem Familienfest ein“, so Infineon-Unternehmenssprecher Jörg Malzon-Jessen. Und hob dabei die enge Verbundenheit der Geschäftsleitung mit den Mitarbeitern hervor. Besonders für die jüngsten Besucher hatten sich die Organisatoren des Festes etwas einfallen lassen. Da wurden auf einer Hüpfburg gesprungen, Geschicklichkeit beim Stapler fahren war gefragt, ein Tattoo konnte sich jeder aufsprühen lassen oder an der Kletterwand der Mut zur Höhe unter Beweis gestellt werden. 

Ehrengäste und Vertreter der Infineon: Professor Dr. Klaus Zeppenfeld, Präsident der Hochschule Hamm-Lippstadt, Dr. Arne Kohring Sprecher der Infineon AG, Hans-Jürgen Thies MdB, Hermann-Josef Nürenberg, Martin Hierholzer Geschäftsführer Infineon Bipolar, Heike Kruse stellvertretende Landrätin Kreis Soest, Jörg Malzon-Jessen Unternehmenssprecher, Jörg Blöming MdL, Ilona Lange, IHK Arnsberg und Georg Dolle vor dem neuen BWM i3.

Derweil konnten sich die Eltern über die neuesten Produkte der Firmen Infineon Technologies AG und Infineon Bipolar GmbH informieren. „Es hat in den letzten Jahren bei unseren Produkten so viele Neuerungen gegeben, dass müssen wir den Familien unserer Mitarbeiter einfach zeigen, berichtete Malzon-Jessen und hob die Produkte für die Elektromobilität hervor. Auf dem deutschen Markt wird das Angebot an Elektrofahrzeugen noch nicht so sehr in Anspruch genommen, wie in Asien oder in Norwegen. Für diesen Markt hat Infineon alle Produkte im Angebot. Diese werden im Belecker Werk rund um die Uhr produziert, einige Mitarbeiter mussten auf das Familienfest verzichten und in der Produktion arbeiten. 

Der neue BMW i3 stand im Mittelpunkt der Elektroauto-Austellung

Zu diesem Familienfest waren neben den Familien auch einige Ehrengäste eingeladen. Dazu konnte Infineon Bipolar-Geschäftsführer Martin Hierholzer und Dr. Arne Kohring, Sprecher der Infineon AG, Vertreter des Kreises Soest, der IHK und der Hochschule Hamm-Lippstadt begrüßen. Heike Kruse, stellvertretende Landrätin übermittelte herzliche Grüße des Kreistages und der Kreisverwaltung. Sie ging auf den Slogan des Festes „Gemeinsam Entdecken. Erleben. Feiern“ ein. Infineon sei im Kreis Soest ein starker Partner und zeige seit Jahren ein großartiges Engagement am Standort Warstein. Mit über 1900 Mitarbeitern sei Infineon ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Über 100 Millionen Euro habe das Unternehmen in Produktionskapazitäten und vor allem Mitarbeiter in den letzten Jahren investiert, dies sei ein starkes Bekenntnis zum Kreis. Infineon mache als Arbeitgeber alles richtig, besonders in der Nachwuchsgewinnung und Talente-Förderung, so die stellvertretende Landrätin. 

Am Kletterturm konnten ganz Mutige ihr Können unter Beweis stellen...

...und Stapler fahren, wer es besonders gut machte bekam einen Führerschein. 

Einer der Schwerpunkte beider Unternehmen ist die Elektromobilität. Hier wurde in den letzten Jahren sehr viel in Forschung und Entwicklung investiert und es hat sich gelohnt. Dies konnten sich die Besucher auf einem gesonderten Ausstellungsplatz ansehen. Acht Elektroautos darunter der neue BMW i3 mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometer, bei nur einer Batterieladung, gehört seit zwei Tagen zum Fahrzeugpark der Infineon. Es war ein stark umlagertes Elektroauto, es zog das Interesse der Besucher auf sich und stand im Mittelpunkt. Die Infineon baut für dieses Auto das Leistungsmodul, hiermit wird die größtmögliche Stromleistung von Gleichspannung aus der Batterie in Wechselspannung umgewandelt. Zu Fragen dieser aktuellen Technik stand Jens Igler mit seinen Kollegen bereit, er ist selbst seit einigen Jahren begeisterter Elektroauto Besitzer. 

 Ein Tattoo wird aufgesprüht, nicht gestochen

In erneuerbare Energien, da setzt Infineon seine Schwerpunkte. Die Produkte findet man in den Solar- und Windkraftanlage, genauso wie in der Stromverteilung und bei den Verbrauchern. In den Transport unternehmen, der Medizin und Haushaltsgeräte. In fast jedem neu zugelassenem Auto befinden sich 55 Chips der Infineon AG. „Mit unseren Produkten wird weltweit eine Emissionsreduzierung von 56 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid erreicht, darauf sind wir besonders stolz“, berichtete Dr. Arne Kohring während einer Präsentation vor den Ehrengästen. (msp)

 

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