Seniorenangebote in der Stadt Warstein

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Die Stadtverwaltung informiert über die vielfältigen haupt- und ehrenamtlichen Angebote für ältere Menschen      

Der demographische Wandel ist gerade für eher ländliche Kommunen eine der größten Herausforderungen in den nächsten Jahren. Die Stadt Warstein freut sich daher über alle Initiativen von und für Jugendliche, aktuell über den kurz vor der Eröffnung stehenden Jugendraum in Waldhausen. Der unübersehbaren Entwicklung aber, dass die Einwohner auch in der Stadt Warstein im Durchschnitt älter werden, gilt es frühzeitig Rechnung zu tragen. Daher möchte die Stadt Warstein die Bürgerinnen und Bürger über die verschiedenen Seniorenangebote beispielhaft informieren.

Neben der trägerunabhängigen Pflegeberatung in der Stadtverwaltung Warstein, das ein interkommunales Angebot der Städte Warstein und Rüthen ist, können sich Senioren auch durch das Seniorennetzwerk des Krankenhauses "Maria Hilf beraten lassen, das engagiert von Melanie Rautert geführt wird. Zusätzlich dazu gibt es die  Möglichkeit, einen Termin für eine Rentenberatung in der Stadtverwaltung Warstein zu vereinbaren.

Sollten pflegende Angehörige Gleichgesinnte suchen oder sich rund um das Thema Pflege austauschen wollen, besteht die Möglichkeit einen Angehörigengesprächskreis aufzusuchen. Dabei rückt das Thema Demenz immer weiter in den Vordergrund. Das LWL-Pflegezentrum bietet daher Angehörigengesprächskreise für Menschen mit Demenz an. Des Weiteren gibt es ein zukunftsweisendes Projekt des Deutschen Roten Kreuzes zur Quartiersentwicklung im Umfeld des DRK Seniorenzentrums Warstein, welches sich im Aufbau befindet.

Auch kirchliche, caritative und sonstige Gruppierungen innerhalb des Stadtgebietes bieten Angebote für die Senioren. Neben unterschiedlichen Freizeitangeboten, wie Ausflugsfahrten, Urlaub ohne Koffer, Seniorenkarneval, Advents- und Weihnachtsfeiern, gibt es Sportangebote für Senioren über die Mitgliedsvereine des Stadtsportverbandes. Der Seniorenfahrdienst der Malteser bietet den Senioren die Möglichkeit zum Belecker Wochenmarkt zu fahren. Die Malteser möchten ihren Fahrdienst in den nächsten Monaten erweitern, sodass Senioren 2x wöchentlich gefahren werden können. Ein weiteres Angebot der Malteser sind die "Herzenswunschfahrten". Dieses Angebote ist an die Menschen gerichtet, die aus gesundheitliche Gründen oder anderen Einschränkungen nicht mehr in der Lage sind eigenständig Auto zu fahren und gerne mal beispielsweise an die Nord- oder Ostseeküste für einen Tag möchten. Denjenigen soll ein Herzenswunsch erfüllt werden. Dieses Angebot erfolgt auf telefonische Nachfrage.

 

Und in Hirschberg gibt es eine "Seniorenkrabbelgruppe" - da kümmern sich ältere Menschen zur Entlastung junger Mütter um die Allerkleinsten. Auch hierbei handelt es sich um ein ehrenamtliches Angebot innerhalb der Stadt Warstein.

 

Schließlich befindet sich bei der Stadt Warstein ein weiteres ehrenamtliches Projekt im Aufbau, die sog "Ortsteil-Kümmerer". Aufgabe der "Kümmerer" ist es, Kontakt mit Betroffenen, der Stadtverwaltung oder dem Seniorennetzwerk Maria Hilf aufzunehmen, wenn altersbedingte Problemlagen in den einzelnen Ortschaften, z. B. Demenzerkrankungen Alleinstehender, bekannt werden. Sie sind die ersten Ansprechpartner vor Ort. Für einige Ortschaften wurden bereits Ansprechpersonen gefunden, für andere ist man noch auf der Suche.

Weitere Auskünfte mit allen nötigen Kontaktdaten gibt Frau Ricarda Dahmann von der Stadt Warstein, erreichbar unter Telefon 02902/81-227 sowie Mail  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Dort können auch alle Gruppierungen und Vereine in der Stadt Warstein sich mit ihren Angeboten melden, damit die Übersicht in der Stadtverwaltung noch besser und die Auskunftsmöglichkeiten an Senioren erweitert werden können.

Bürgermeister Thomas Schöne betont, dass es bereits heute erfreulicherweise viele Angebote für Senioren in der Stadt Warstein gibt, gleichwohl das Thema zukünftig weiter im Fokus bleiben muss, um den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung zu tragen.

Melanie Rautert (li.), Seniorennetzwerk "Maria Hilf", und Ricarda Dahmann, Stadt Warstein

Foto: Stadt Warstein

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