Beteiligung an Stadtentwicklung per App

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Stadt Warstein nimmt teil an Initiative „Digitale Städte und Regionen“ 
 
Warstein, 11. Oktober 2018. Moderne Städte sehen sich immer größeren und komplexeren Herausforderungen gegenüber. Ein Weg zur Lösung können digitale Hilfsmittel sein - allerdings müssen diese speziell auf die Bedürfnisse der Kommunen und ihrer Bürgerinnen und Bürger zugeschnitten sein. Um entsprechende "Services" zu entwickeln, haben sich im Juli der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB), die Deutsche Telekom und 23 Kommunen zusammen getan und das Smart City Programm "Digitale Städte & Regionen" angeschoben. Die Stadt Warstein ist mit von der Partie und bringt bereits Nachrichten von ersten Ergebnissen mit.
 
"Digitale Dienste sind schon heute aus dem Alltag nicht wegzudenken, und auch Städte und Gemeinden wollen diesem Trend folgen. Gefragt sind smarte Services für Einwohner und Gäste, die nicht nur die Lebensqualität erhöhen, sondern gleichzeitig Kosten sparen und ökologische Nachteile minimieren", so Andreas Pickard, Wirtschaftsförderer der Stadt Warstein.
Als dringendste Handlungsfelder im Bereich Mobilität gelten für die Vertreter der 23 Kommunen der Mangel an bezahlbaren Parkplätzen, wachsender Zustellverkehr sowie die damit einhergehende Luftverschmutzung und Lärmemissionen. Auch in der Verwaltung besteht Handlungsbedarf: Digitale Bürgerdienste gehören immer öfter zur Grundausstattung einer modernen Stadt- oder Kommunalverwaltung.
 
Bereits nach knapp drei Monaten präsentierten die Arbeitsgruppen jetzt ihre Lösungsansätze. Die Stadt Warstein hat hier unter der Federführung von Andreas Pickhard bei der Entwicklung des "City Creators", einer App zum Thema Bürgerbeteiligung mitgewirkt. Bürger können schon in der Planungsphase ihre Wünsche formulieren und mit ihrem Wissen wertvolle Impulse geben. Ihren künftigen Lebensraum gestalten sie auf diese Weise aktiv mit – einfach per App. Im Alltag erlebbare neue Dienste und Produkte sollen kurzfristig mehr Komfort für Bürger und Verwaltung bieten. "Uns ging es auch darum, verstärkt junge Leute, die sich sonst nicht an der Stadtentwicklung beteiligen, zum Mitmachen und Gestalten ihrer Stadt zu bewegen", so Andreas Pickhard. "An der Entwicklung einer App mitzuarbeiten, die aus den Anforderungen und Wünschen der Kommune entwickelt wird, war eine spannende und wertvolle Erfahrung. Und mit dem Ergebnis, das ja in einer sehr kurzen Zeit von nur drei Monaten zustande gekommen ist, kann man wirklich sehr zufrieden sein."
 
Bis zum Jahresende sollen erste Pilotprojekte in den Live-Betrieb übergehen. 
 
Überhaupt seien die Städte mit einem unglaublichen Enthusiasmus an die Entwicklung gegangen. Diese Begeisterung hat auch die Deutsche Telekom überrascht. Pickard: "Der ursprüngliche Plan sah nämlich vor, nur die vielversprechendsten Ansätze mit ausgewählten Kommunen in Pilotprojekte umzusetzen. Nun wird zunächst an allen Projekten weitergearbeitet." 
 
Gegen Ende des Jahres werden dann Städte und Gemeinden erste Pilotprojekte umsetzen. Und aufgrund des erfolgreichen Starts und der großen Nachfrage wird das Programm auch 2019 fortgeführt.
 
Presse-Rückfragen bitte an:

Carsten Höltermann

Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste

Telefon: 02902/81-299

E-Mail: c.hö Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
 
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